Oryx Pro: System 76 rüstet Linux-Notebook mit Achtkern-CPU auf

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Das Oryx Pro wird künftig mit Comet-Lake-H-Prozessor ausgestattet. Ebenfalls möglich sind Nvidia-GPUs, 64 GByte RAM und zwei NVMe-Laufwerke.

Artikel
veröffentlicht am
26. Juni 2020, 10:24 Uhr,
Oliver Nickel

Das Oryx Pro bekommt einen besseren Prozessor.
(Bild: System 76)

System 76 verkauft den Linux-Laptop Oryx Pro nun auch mit Intel-CPU der Generation Comet Lake H. Der Core i7-10875H sollte ein merkliches Upgrade zum bisher genutzten Core i7-8750 sein. Die neue CPU verwendet acht statt sechs Kerne und kommt auf 16 Threads durch Hyperthreading. Das Leistungsbudget von 45 Watt macht den Prozessor – und damit das Notebook – für rechenintensivere Anwendungen wie etwa Kompilieren, das Erstellen von virtuellen Maschinen oder Rendering interessant.

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Ansonsten bleibt die Formel des Oryx Pro gleich: Interessierte können sich auf der Herstellerseite ihr Notebook selbst konfigurieren. Das Chassis gibt es mit 15,6-Zoll- oder 17,3-Zoll-Panel, das mit 144 Hz Bildfrequenz auch für Games geeignet ist. Der Arbeitsspeicher beträgt 7, 16, 32 oder 64 GByte. Dieser kann optional selbst nachgerüstet werden, da er gesteckt ist.

SSDs manuell nachrüsten

Das Notebook hat Platz für zwei NVMe-SSDs im M.2-Format. Das Herstellerteam bietet hier diverse Größen an. Standardmäßig ist ein einzelnes, vergleichsweise langsames Laufwerk mit 240 GByte Kapazität verbaut, auf dem auch das Linux-Betriebssystem installiert ist – das kann Pop!_OS mit voreingestellter Datenverschlüsselung oder Ubuntu 20.04 ohne Aufpreis sein. Es stehen zudem unterschiedlich schnelle SSDs zur Auswahl. 500 und 1.000 GByte gibt es in Lesegeschwindigkeiten zu 2.100 MByte/s und 3.500 MByte/s. Auch eine 2-Tbyte-SSD mit 3.500 MByte/s Lesegeschwindigkeit ist konfigurierbar.

System 76 Oryx Pro (Bild: System 76)

Standardmäßig verwendet das Notebook eine Nvidia Geforce RTX 2060. Hier gibt es die Option, diese durch eine RTX 2070 oder eine RTX 2080 auszutauschen. Die verlöteten GPUs können später allerdings nicht so einfach gewechselt werden, wie es bei SSD und RAM der Fall ist.

Das Chassis hat unabhängig von der Größe viele Anschlüsse zu bieten: Es stehen USB Typ-C (3.2 Gen2), drei USB-A-Ports (3.2 Gen2), ein SD-Kartenleser, RJ45 für Gigabit Ethernet, HDMI und Mini Displayport 1.4 zur Verfügung. Der Akku ist mit 73 Wattstunden angegeben, was angesichts der Hardware befriedigende Laufzeiten verspricht.

Das Oryx Pro wird im US-Onlineshop des Herstellers ab 1.620 US-Dollar angeboten. Die Lieferung per UPS erfolgt auch nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz.

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