Corona: Apple hat eigenen Mund-Nasen-Schutz entwickelt

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Den MNS stellt Apple für seine eigenen Mitarbeiter zur Verfügung. Er soll bequemer als herkömmliche Einwegmasken und wiederverwertbar sein.

Artikel
veröffentlicht am
10. September 2020, 16:38 Uhr,
Tobias Költzsch

Bei der Eröffnung eines neuen Apple-Stores in Singapur trugen die Mitarbeiter noch normalen MNS.
(Bild: ROSLAN RAHMAN/AFP via Getty Images)

Apple hat für seine Mitarbeiter einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) entwickelt, der die Verbreitung des Coronavirus eindämmen soll. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf Apple, die den Bericht bestätigt haben.

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Demnach soll der MNS von der Entwicklungs- und Designabteilung entworfen worden sein, die normalerweise an Geräten wie dem iPhone oder iPad arbeiten. Bei der Entwicklung habe Apple darauf geachtet, keine der üblicherweise für MNS verwendeten Materialien zu nutzen.

Die Maske besteht aus drei Schichten Filtermaterial und ist waschbar. Bloomberg zufolge soll der MNS bis zu fünfmal gewaschen und entsprechend wiederverwendet werden können. Herkömmliche Einwegmasken sollen nur einmal getragen werden, waschen lassen sie sich nicht.

Bequemer Sitz an Kinn und Nase

Der Apple-MNS soll an der Nase und am Kinn bequemer sitzen, was hilfreich sein kann, wenn man ihn den ganzen Tag tragen muss – etwa in einem Apple Store. Die Gummibänder, die die Maske hinter dem Ohr halten, sind verstellbar, anders als bei Einweg-MNS. Entsprechend können sie so eingestellt werden, dass sie nicht drücken.

Apple hat Bloomberg erklärt, dass die Masken in den kommenden zwei Wochen an die Mitarbeiter verteilt werden sollen. Ob sie weltweit an Apple-Angestellte ausgegeben werden, ist nicht bekannt. Zum Verkauf wird der MNS offenbar nicht angeboten.

Gleichzeitig will Apple einen zweiten Mund-Nasen-Schutz verwenden, der zumindest teilweise aus einem transparenten Material besteht. Dieser ist FDA-zugelassen und ermöglicht eine bessere Kommunikation mit hörgeschädigten Personen, die von den Lippen ablesen. Diese transparente Maske hat Apple jedoch nicht selbst entworfen, sondern zugekauft.

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